Zelda Symphonie of the Goddesses

Ich hatte letztens das Glück noch Karten für das Zelda Konzert am Montag in München zu gewinnen o/. Ich hatte mir bei der Ankündigung schon überlegt mir Karten dafür zu besorgen. Obwohl ich kein besonders musikbegeisterter Mensch bin, hat mich der Veranstaltungsort doch etwas abgeschreckt. Ein Orchesterkonzert in einer Mehrzweckhalle? Das war mir dann doch keine 60 bis 90 Euro Wert. Und nach dem Konzert hat sich meine Sorge bestätigt. Der Sound in der Olympiahalle war nicht gut. Alle Instrumente waren für mich – ich hatte einen nicht ganz schlechten Platz seitlich am Rang – nur aus der PA Box über mir zu hören. Ich konnte keine Instrumente auf der Bühne zuordnen und die eigentliche Großbildleinwand machte doch einen etwas ärmlichen Eindruck…
Das letzte Videospiel Konzert das ich besucht habe war damals Distant Worlds also die Reihe zu Final Fantasy damals wurde im Münchner Gasteig gespielt. Und man kann nun über den Gasteig als Konzertsaal schimpfen wie man will. Besser als jede Halle ist der trotzdem. Es ist doch etwas komplett anderes Livemusik von einer Bühne zu hören oder verstärkte Instrumente über eine große Box über einen. Aus Veranstaltersicht kann ich nachvollziehen warum man die ca. 12.000 Sitzplätze große Halle dem 2.400 Plätzen kleinem Konzertsaal bei dem Zielpublikum vorgezogen hat. Bei einer nur halb gefülltem Olympiahalle bin ich mir aber nicht sicher ob 2 Spieltage im Gasteig nicht doch sinnvoller gewesen wären.
Ach ja noch etwas. Liebe Besucher, ja Applaus ist das Brot des Künstlers aber bitte, bitte Klatscht in einem Medley doch bitte nicht während das Stück wechselt und ihr ein neues Thema erkennt. Das fand ich doch etwas unpassend weil es immer den Übergang zwischen den Geschichtsteilen die erzählt wurden gestört hat.
Nun aber genug gemeckert ein paar Werte zum Konzert selbst. Aufgebaut ist es so, dass zu vielen Zeldaspielen Ocarina of Time, The Wind Waker, Twilight Princess, A Link to the Past, Link’s Awakening und ein paar mehr die Geschichte nacherzählt wird. Auf der Leinwand laufen also die wichtigsten Ereignisse, Link verlässt das Kokiri Dorf, er flieht mit Epona von der Lon Lon Farm bis hin zum Endkampf mit Ganondorf. Und bei jedem Wechsel der Scene wechselt auch das entsprechende Musikthema. Ein wirklich nettes Konzept, da sowohl die Musik als auch die Bilder immer gut abgestimmt waren. Nett waren auch die Einspieler zwischen den Stücken wenn Shigeru Miyamoto oder Kōji Kondō ein paar Worte zu den Spielen erzählten.
Als Fazit bleibt mir also nur noch zu sagen. Zelda the Symphony of the Goddesses ist ein wirklich gutes Konzert mit bekannter Videospielmusik. Die auch einige Erinnerungen geweckt hat an die Zelda Spiele die ich gespielt habe(was leider bei weitem nicht alle waren). Hätte ich die Karten aber selbst gekauft wäre ich doch sehr enttäuscht gewesen von der technischen Darbietung des Ganzen. Ich würde es gerne nochmal in einem guten Konzertsaal sehen und würde dafür auch gerne die bis zu 100 Euro pro Karte ausgeben. Einen weiteren netten Nebeneffekt hatte das ganze aber auch noch. Neben den Zelda Stücken laufen jetzt auch wieder Title aus Distant Worlds in meiner Playlist und alle die diese noch nicht kennen sei auch empfohlen mal in das Album reinzuhören.

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